Spieltag 20 / 24.03.2019

Hardt Tigers sichern mit Derby Sieg nun auch rechnerisch den Klassenverbleib

HSG LiHoLi – TG Neureut 29:22 (12:9)
Das wichtige Derby gegen den Rivalen von der TG Neureut stand für beide Teams am sonnigen Frühlingssonntag in der Linkenheimer Realschulsporthalle unter hoher Priorität. Für die Gäste ging es um wichtige Punkte im Abstiegskampf, für die HSG um die auch rechnerische Absicherung des Klassenverbleibs sowie um Wiedergutmachung für die erlittene Hinspielklatsche. Für genügend Druck und Brisanz war somit gesorgt. Beides ist den Hausherren letztlich mit Bravour gelungen und der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspielergebnis ging auch noch an die HSG LiHoLi. Daher Glückwunsch zu einem weiteren Landesliga Jahr.
Doch der Reihe nach.
Die Hausherren dominierten vor leider spärlicher Derbykulisse von Anfang an das Geschehen, hielten die biederen Gäste durch leider wieder viel zu viele Fahrkarten und unnötige technischer Fehler lange im Spiel. Bereits beim 5:2 nach 7. Minuten hätten die Hardt Tiger deutlicher führen müssen, gestatteten der TGN aber durch viele Nachlässigkeiten auf 9:8 zu verkürzen. Dabei wurden die Gäste nicht stärker, sie nahmen die Einladung im Spiel zu bleiben einfach dankbar an. Ein kurzer HSG Zwischenspurt reichte dann aber, um mit einer 12:9 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
Nach dem Wechsel kamen die Hausherren ziemlich schläfrig daher und Neureut verkürzte schnell auf 12:11. In der Folge wurde man wieder wacher, wechselte den in Halbzeit eins stark haltenden Max Jentho gegen „Big Nick“ Wilhelm und mit ihm kam die Sicherheit zurück. Die neu gewonnene Stabilität in der Abwehr brachte auch wieder mehr Schwung ins Angriffsspiel, so dass die HSG mit teilweise sehenswert herausgespielten Toren das Heft endgültig in die Hand nahm und Tor um Tor davonzog. Beim 22:16 mit Beginn der Crunchtime (50. Minute) war eine Vorentscheidung gefallen. Die TG versuchte zwar nochmals alles, war aber an diesem Tag in den Handlungen einfach zu limitiert oder LiHoLi zu ausgebufft , als dass nochmals eine Wende in Sicht hätte kommen können.
Das i-Tüpfelchen mit dem schönsten Tor des Tages gelang dann mit der Schlusssirene Niklas Kunz, der einen Kempa-Pass über fast das gesamte Spielfeld in der Luft aufnahm und zum 29:22 Endstand versenkte.
Die Freude und Erleichterung war groß, so dass ein verdientes „Derby-Sieger, Derby-Sieger, hey, hey“ durch die Halle schallte.
Glückwunsch an das Team um Spielertrainer Christoph Funke, der im Verlauf der Saison die richtigen Schlüsse zog und willigen und bissigen Nachwuchstalenten aus dem Bezirksligateam von Matze Mayer vermehrt Bewährungschancen im Landeligateam gab. Neben der inzwischen vorherrschenden sehr guten Stimmung gibt der Erfolg letztendlich recht. Das hat man ja auch in den zurückliegenden Spielen gegen die Spitzenteams aus Odenheim und Ispringen gezeigt, in denen man teilweise stark ersatzgeschwächt antreten musste und dennoch am Erfolg schnupperte.
Ein herber Verlust stellt nun aber der Weggang von Goalgetter Yann Majunke dar, der seine sportliche Zukunft beim Badenligisten TV Knielingen sucht. Mit ihm wurde auch Linus Henschel (Zukunft offen) und unsere Physio-Fee Regine Kretzschmar vor dem Spiel mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.
Nun gilt es für die HSG aber noch die beiden verbleibenden Auswärtsspiele in Rintheim und Büchenau mit dem ein oder anderen Punktgewinn ordentlich abzuschließen, um in der Abschlusstabelle einen ansehnlichen Tabellenplatz zu belegen. Dennoch darf man nun aber den Derbysieg feiern und auf das Geleistete, mit der vorzeitigen Sicherung des Klassenverbleibs, stolz sein.
Die Planungen für die neue Saison laufen und man hofft im HSG-Lager, dass sich der ein oder andere talentierte Spieler den Hardt Tigers anschließen wird, um auch in der kommenden Spielzeit konkurrenzfähig zu bleiben.
Team der HSG: Max Jentho (Tor); Nick Wilhelm (Tor); Patrick Hofmann; Pascal Jahnke (5/1); Justin Seitz (1); Marc Neher (3); Robin Wilhelm (5); Niklas Kunz (2); Yann Majunke (7/1); Pierre Ehnis; Linus Henschel; Henry Sebold (4), Dominik Dierfeld und Christoph Funke (2)

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