Spieltag 5

SG Stutensee – HSG LiHoLi 32:28 (16:15)
Unnötige Derbyniederlage

Unter keinen günstigen Vorzeichen stand am vergangenen Sonntag das Kreisderby beim Dauerrivalen aus Stutensee, hatte das Gästeteam doch mit erheblichen Verletzungs- und Krankheitssorgen zu kämpfen. Leider wurde die Anfrage von LiHoLi nach Spielverlegung vom Trainer der SG negativ beschieden, so dass man antreten musste. Man merkte im Spielverlauf, dass einige Spieler ziemlich angeschlagen waren und so ihr Potential nicht abrufen konnten. Da auch die männliche B-Jugend durch Verletzungen stark dezimiert war, konnte man aus diesem Kader lediglich auf Niklas Neher zurück greifen, der seine Sache mehr als ordentlich gemacht hat und im Spiel der Jung-Tiger eine Belebung war. Das Derby verlief von Anfang an auf ausgeglichenem Niveau, bei dem sich keine der Mannschaften entscheidende Vorteile zu verschaffen mochte. Dennoch hatten die Verantwortlichen, trotz Harzverbot, das Gefühl, dass die HSG in der ersten Spielhälfte  das stärkere und stabilere Team stellte. Allerdings haperte es am Abschluss. Neben unnötig vergebenen Großchancen wurden im Laufe des Spiels nicht weniger als 4 Siebenmetermöglichkeiten nicht genutzt, was sich am Ende des Spiels bitter rächen sollte. So kam es, dass Stutensee aus einem 2-Tore Rückstand (22. Minute) zur Halbzeit das Blatt wendete und mit einer 16:15 Führung in die Kabinen ging. Die HSG hatte somit noch alle Optionen offen. Nach wieder ausgeglichenem Beginn war LiHoLi drauf und dran das Spiel zu wenden, vergaß aber wieder das Tore werfen. Die angeschlagen ins Spiel gegangenen HSG Spieler mussten nun mit zunehmender Spieldauer Tribut zollen und die SG Stutensee konnte ab der 50. Spielminute mit 4 Toren Vorsprung entscheidend wegziehen. Da Kraft und Personal fehlten hatten die Gäste nichts mehr zuzulegen und mussten eine bittere 32:28 Derbyniederlage einstecken. Schade, da in diesem Spiel trotz aller Widrigkeiten mehr drin gewesen wäre. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel, dann wieder mit Harz und hoffentlich vollzähligem Kader. Im Fazit muss sich die HSG LiHoLi vorwerfen lassen, den treffsicheren Kreis und Rechtsaußen von Stutensee nicht konsequent genug in den Griff bekommen zu haben. Im Angriff wurden zu viele klare Chancen nicht genutzt und in der Schlussviertelstunde viel zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr gemacht. Somit hat man sich selbst zuzuschreiben, kein besseres Resultat erzielt zu haben.

Team der HSG: Daniel Krasowski (Tor); Marius Witz (Tor); Robin Weber (5); Henry Sebold (6/2); Marc Neher, Michael Nagel (6), Pascal Montag (7/3), Robin Wilhelm (2); Niklas Neher (1) und Dominik Dierfeld (1)

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